Osteopathie

Die Methode

Nach einem ausführlichem Gespräch beurteilt die Therapeutin Stand und Gang des Patienten.

Daran schließt sich eine manuelle Untersuchung und Befunderhebung an.

Die Therapeutin diagnostiziert Einschränkungen, Bewegungsblockaden und Spannungen welche behandelt werden.

Die Symptome entsprechen hierbei nicht immer den Ursachen der Beschwerden. Die osteopathische Behandlung beruht auf den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen und passt sich jedem Patienten entsprechend seiner körperlichen und psychischen Beschaffenheit an.

Die meisten Patienten empfinden eine deutliche Erleichterung nach Ablauf von 2-3 Sitzungen. 5 –8 Sitzungen sind notwendig um in den gängigsten Fällen die Ursachen für die Funktionsstörungen zu beheben. Bei schwierigen und "alten" Problemen ist, wie in jeder Medizin, ein längerer Behandlungszeitraum erforderlich

Wann hilft Osteopathie

Osteopathie kann grundsätzlich bei allen Funktionsstörungen des Körpers angewandt werden. Selbst wenn diese schon längere Zeit bestehen. Altersbeschränkungen gibt es dabei nicht.

Zum Einsatz kommt die Osteopathie bei Erkrankungen des Bewegungsapparates, internistischen Erkrankungen, in der Gynäkologie und Kinderheilkunde, in der Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, uvm.

 Häufige Anwendungsbereiche sind:

           Rückenschmerzen

           Schleudertrauma

           Kniegelenksprobleme,

           Schultergelenksprobleme

           Beeinträchtigungen durch Unfälle und Verletzungen

           Kopfschmerzen

           Migräne

           Tinnitus

           Kiefergelenksprobleme

           Menstruationsbeschwerden

           Verdauungsstörungen

           Sodbrennen

           Harninkontinenz

           Operationsfolgen und Vernarbungen

           Begleitung während Schwangerschaft, Geburt und Wechseljahren

           Geburtstraumen

           Kinder und Babys mit kinderspezifischen Erkrankungen     


Die Philosophie

 

Osteopathie wurde von dem amerikanischen Arzt, A.T. Still (1828-1917), begründet.

Still erkannte, dass alle Erkrankungen mit Beeinträchtigungen der Beweglichkeit und Struktur von Knochen, Gelenken, Muskeln und Bändern einhergehen (osteo = Knochen, pathos = Leiden). Aufgrund dieser Erkenntnis entwickelte er die manuelle Behandlungsform Osteopathie.

Die Osteopathie ist ein in sich schlüssiges System der komplementären Medizin, dass den Prinzipien angewandter Anatomie, Physiologie und Pathologie folgt.

 

Zu den Grundlagen der Osteopathie zählen:

                                die Einheit des menschlichen Körpers,

                                die Einheit von Körper Geist und Seele

                                die Wechselseitige Abhängigkeit von Struktur und Funktion

                                die Selbstheilungskräfte, die jedem Menschen innewohnen.

 

In unserem Organismus herrscht ständig Bewegung. Das Herz schlägt, Blut und Lymphe zirkulieren, Nervenimpulse vibrieren durch den Körper. Wellenbewegungen von Magen und Darm helfen bei der Verdauung. Ist die Bewegung irgendwo beeinträchtigt kann dies eine Störung des gesundheitlichen Gleichgewichts nach sich ziehen. Diese Mobilitätseinschränkungen in den verschiedensten Bereichen und Systemen des Körpers behandelt die Osteopathin mit ihren Händen.

In der Osteopathie entwickelten sich drei Bereiche, die parietale, die viszerale und die craniosakrale Behandlung.